Energiequiz 2015

Das Energie-Quiz ist vorbei -
das Wissen bleibt.

Wir bedanken uns bei allen Energiespar-Fans für Ihre Teilnahme
und gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern.

Wir wollen dieses Jahr allen Energiesparfans die Möglichkeit bieten,
beim Energiesparen immer ganz vorne dabei zu sein.
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Fragen kostet ja bekanntlich nichts. Beim Energiesparen nicht nachzufragen kann hingegen schon etwas kosten, man zahlt womöglich auch noch etwas drauf.
Die Beantwortung auf deine Fragen wurde unterstützt von "die umweltberatung" Wien.

Umweltberatung
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  • Frage von: René | 1130

    Ist das Aufladen von Handys mit Induktionsladung derzeit noch ineffizienter als das Laden über ein Kabel?

    Das Laden eines Handys mit Ladekissen ist zwar bequemer, dauert aber durch den geringeren Wirkungsgrad bei der induktiven Energieübertragung länger und braucht derzeit noch mehr Strom. Im Test mit einem Handymodell verlängerte sich der Aufladevorgang von 3 auf 4 Stunden (bei eingeschaltetem Handy). Der Strom­verbrauch für einen kompletten Lade­vorgang erhöhte sich von rund 15 auf 25 Watt­stunden (Wh).

    https://www.test.de/Induktives-Ladegeraet-fuer-Smartphones-Kissen-statt-Kabel-4535216-0/

  • Frage von: Ingo | 1020

    Welche Anschaffung ist Ihrer Meinung nach zielführender: ein E-Bike oder ein Motorroller, um kürzere Strecken zurück zu legen?

    Laut einer Studie vom Frauenhofer Institut liegen mehr als die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege innerhalb einer Distanz von fünf Kilometern, und mehr als 30% der Autofahrten enden bereits nach zwei Kilometern. In den meisten Fällen ist der PKW somit ein „Stehzeug“ statt Fahrzeug.

    Am gesündesten für Umwelt und Mensch wäre natürlich diese Kurzstrecken entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. E-Bikes oder E-Roller sind heutzutage eine interessante Alternative geworden.

    Die Anschaffungskosten eines E-Rollers liegen zwischen € 800,00 und € 5000,00 und unterscheiden sich in Punkten wie Leistung, Reichweite und Modell. Der Verbrauch des E-Rollers beträgt ungefähr 4 kWh auf 100 Kilometer, damit ergeben sich Energiekosten von rund 80 Cent pro 100 Kilometer (20 Ct/kWh). Im Vergleich zu den heutigen Benzinkosten, welche für einen Motorroller bei gleicher Kilometeranzahl anfallen würden, ist dies eine Ersparnis von mehr als 2 Euro pro 100 Kilometer.
    Der CO2-Ausstoß bei Motorrollern mit Verbrennungsmotoren ist im Mittel 67 g pro Kilometer. Ein E-Roller verursacht pro Kilometer 17 mal weniger verglichen mit einem PKW und 11 mal weniger verglichen mit einem Motorroller.

    Ein E-Bike, Pedelec genannt,  kostet in der Anschaffung ca. € 1.800. Die Energiekosten belaufen sich auf etwa 25 Cent pro 100 km. Der Vorteil am E-Bike ist, dass trotzdem noch in die Pedale getreten werden muss. Der Motor erleichtert diese Anstrengung und es können damit auch längere Strecken oder Steigungen einfacher bewältigt werden. Mit einem 300 Wh Akku und täglichen 20 km verbraucht das E-Bike etwa 60 kWh pro Jahr. Die CO2 Emission bei einem E-Bike sind etwa 6 g pro Kilometer. (Kleinwagen 110g/km)

    Zusammengefasst ist der Motorroller mit Verbrennungsmotor für Kurzstrecken die schlechtere Alternative zum PKW, da die Emissionen von CO2 und Feinstaub nicht unerheblich sind.
    Ein E-Roller empfiehlt sich wenn täglich bis zu 30 km gefahren werden, beim E-Bike bei 10 km täglich.
    An der Spitze im Bezug auf Elektromobilität in Österreich ist übrigens Vorarlberg.

    http://www.el-co.at/elektroroller-elektrisch-angetriebene-roller/
     
    http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/hgp_e-rad_macht_mobil_-_pelelecs.pdf 

  • Frage von: Rene | 1130

    Lässt sich beziffern, wie viel erneuerbare Energieanlagen in Österreich für die Bereitstellung von Strom für Elektroautos errichtet wurden (z.B. Tanke Wien Energie).

    Es lässt sich beziffern, wie viel erneuerbare Energie im Österreichs Strom-Mix steckt: laut e-control 2013 78,58% bekannt erneuerbare Energieträger, 14,35% bekannt fossile Energieträger, 6,80% Strom unbekannter Herkunft (ENTSO-E-Mix), und 0.27% unbekannter Herkunft.

    Eine Erhebung von austriatech von 2014 ergab, dass mit rund 600 öffentlichen Ladestationen Österreich flächendeckend versorgt ist. Jedoch gibt es auch private Anbieter und es soll etwa 3.300 Ladestationen in Österreich geben. Wenn diese Stationen mit dem österreichischen Strom-Mix betrieben werden, ist der Anteil an erneuerbaren Energien 78%. Es gibt jedoch Anbieter von Ladestationen die mit 100% erneuerbaren Energien betrieben werden. Wie viele das genau sind lässt sich leider nicht beziffern.

    http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/Reports/atom_Hintergrundpapier_Stromkennzeichnung_update2011_01.pdf

    http://www.e-control.at/portal/page/portal/medienbibliothek/presse/dokumente/pdfs/SKN_2014_Pressemappe_final.pdf  

    http://www.bmvit.gv.at/verkehr/elektromobilitaet/zahlen/index.html 

  • Frage von: charlotte | 1120

    Im Wohnbereich kein LED - Licht-stimmt das? LED-Licht hat meist nicht das ganze Spektrum des Tageslichtes. Daher kein LED-Licht ins Schlafzimmer, Küche und Kinderzimmer (Farbverfälschung nicht ausgeschlossen). Das blaue Licht ist nicht gut für die Seele und kann zu Depressionen führen.

    Tatsache ist, dass wir uns mit immer mehr Blaulicht umgeben (LED, Bildschirme, Displays…), deren Auswirkungen auf unsere Gesundheit (z.B. Depressionen, Augenkrankheiten) nicht eindeutig abschätzbar oder langfristig untersucht worden sind. Kaltweiße LED-Lampen sind nur in Räumen sinnvoll, in denen man sich kurz aufhält (Keller, Treppen, usw.). Im Privatbereich und am Arbeitsplatz sollten warmweiße LED-Lampen verwendet werden, wobei diese einen höheren Blauanteil als warmweiße Halogenlampen haben. Bezüglich Farbverfälschung ist die Angabe der Farbwiedergabe auf der Verpackung zu beachten (Ra). Die beste Farbwiedergabe wird bei Ra=100 erreicht.  Außerdem gibt es bei den Produkten sehr große Qualitätsunterschiede (siehe Link Lampentest). Bleibt  zu hoffen, dass sich die Lampentechnologie rasch weiterentwickelt und dabei Gesundheits- und Umweltaspekte berücksichtigt werden.

    Infoborschüre Beleuchtung: http://www.topprodukte.at/cxdata/media/downloads/startseite/energiespartipps/Broschuere_BesteBeleuchtungZuhause_Neuauflage_2014.pdf  

    Lampentest: LED-Lampentest: http://www.topprodukte.at/de/Products-Lists/topproductscat1/1/topproductscat2/495/topproductscat3/496/topprodukte_sort_listing/x/topprodukte_sort_direction/x/topprodukte_how_many_ds/1.html  

    http://fastvoice.net/2013/06/16/netzhaut-risiko-blue-hazard-bei-led-licht/

    www.richtig-hell.at/led/

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