Energiequiz 2015

Das Energie-Quiz ist vorbei -
das Wissen bleibt.

Wir bedanken uns bei allen Energiespar-Fans für Ihre Teilnahme
und gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern.

Wir wollen dieses Jahr allen Energiesparfans die Möglichkeit bieten,
beim Energiesparen immer ganz vorne dabei zu sein.
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Fragen kostet ja bekanntlich nichts. Beim Energiesparen nicht nachzufragen kann hingegen schon etwas kosten, man zahlt womöglich auch noch etwas drauf.
Die Beantwortung auf deine Fragen wurde unterstützt von "die umweltberatung" Wien.

Umweltberatung
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  • Frage von: Thomas | 1030

    Sind Elektroautos eigentlich energieffizienter als Autos mit Verbrennungsmotor, wenn man sämtliche graue Energie für Akkus etc in die Rechnung miteinbezieht?

    Viel graue Energie für Elektroautos steckt in den Akkus. Daher ist der Energieverbrauch eines Elektroautos stark von der Leistungsfähigkeit der Akkus (Reichweite) und ihrer Lebensdauer abhängig. Elektroautos brauchen im Betrieb ca. 1/3 der Energie eines gleichwertigen Verbrennungsmotorautos, aber bei der Stromerzeugung gehen ca. 2/3 der Energie verloren. Interessante Informationen und Querverweise zu Studien unter: http://sedl.at/Elektroauto

  • Frage von: Raphaela | 1170

    Ich würde mir gerne ein Elektroauto zulegen, mich schrecken aber die Anschaffungskosten ab. Wie lange müsste ich so ein Auto fahren, bei einem Durchschnitt von 15.000 km jährlich, damit sich die Kosten einem herkömmlichen Auto gegenüber amortisieren?

    1)    Das ist schwer zu beantworten, weil sich der Elektroautomarkt im Moment stark verändert (z.B. Akkumiete). Das teuerste und reichweitenbestimmende sind die Akkus, d.h. von ihrer Lebensdauer und der Verfügbarkeit des Rohstoffes (Stichwort Lithiumknappheit) hängen die Elektroautokosten ab. Bei einer Jahresfahrleistung von 15 000 Kilometern kommt laut focus.de ein E-Auto auf Energiekosten von rund 600 Euro, ein vergleichbarer Benziner verbraucht Sprit im Wert von rund 1600 Euro, laut sedl.at sind die Unterschiede viel geringer: http://sedl.at/Elektroauto/Kosten

    Finanziell interessant könnte auch die Teilnahme an einem Mobilitätsprojekt sein. http://www.e-connected.at/content/modellregionen-0

  • Frage von: Raphaela | 1170

    Ich habe einen Lift im Haus, den ich aber aus Energiespargründen kaum benütze! Was erspare ich meinem Vermieter an Stromkosten, wenn ich im Jahr 750 x die Stiege benütze und den Lift stehenlasse?

    Die meisten Lifte verursachen mehr als die Hälfte ihres Stromverbrauchs im Stillstand/Standby-Modus. Der Stromverbrauch im Betrieb hängt von der Lifttype (Hydraulik oder Seiltraktionszug), von der Anzahl der Stockwerke und dem Personengewicht ab. Je nach Aufzugsart kann eine Fahrt über 5 Stockwerke mit einer Last von rund 100 kg zwischen 0,02 kWh und 0,2 kWh benötigen, das heißt, wenn Sie ca. 60 kg wiegen, ersparen Sie Ihrem Vermieter bei 750x Stiegen steigen grob geschätzt ca. 10-100 kWh pro Jahr. Außerdem ist Stiegen steigen ein ausgezeichnetes Fitnesstraining im Alltag, das nichts kostet, kaum Zeit benötigt und gesund hält.

    Quelle: www.energie-umwelt.ch/wussten-sie-schon/839-ein-lift-verbraucht-mehr-strom-fuers-stillstehen-und-warten-als-wenn-er-sich-bewegt

  • Frage von: René | 1130

    Ist es korrekt, dass neue, effizientere Waschmaschinen im Vergleich zu äteren länger Waschen und oftmals nur kurzzeitig die gewünschten Temperaturen erreichen?

    Es stimmt, dass neue effizientere Waschmaschinen längere Waschprogramme haben als ältere Geräte. Die Einsparung wird durch die geringere Wassertemperatur erzielt. Damit das Reinigungsergebnis auch entsprechend gut ist wird die Einwirkzeit verlängert. Es muss damit weniger Energie für das Aufheizen des Wassers aufgebracht werden und es ist auch eine geringere Wassermenge erforderlich.

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